Hier finden Sie diverse Berichte unserer Sportler aus den vergangenen Jahren bei ihrem Vorgängerverein, fast ausschließlich aus ihrer Zeit bei der Grazer Fecht-Union:

 

Bis auf wenige Fechterinnen und Fechter sind im September 2019 fast alle ehemaligen Sportler der Grazer Fecht-Union,  samt deren Trainern Lissy Knechtl und Achim Wargalla zu unserem Fechtverein FCG - Fechtclub Graz - gewechselt

 

Fechtjahr 2017/2018

Staatsmeisterschaften in Salzburg

2 Jahre nach unserem letzten Besuch im Olympiazentrum Rif bei Salzburg traf sich Österreichs Fechtelite wieder in der Mozartstadt, um ihre Meister zu küren.

Im Herrendegen gingen die Brüder Knechtl an den Start: David überzeugte dabei in der Qualirunde mit 3 sicheren Siegen (u.a. gegen den Kombinationsstaatsmeister Mario Langer aus Mödling). Im 32iger KO siegte er dann souverän gegen Maximilian Rath (KAC) und hatte danach im Achtelfinale den Staatsmeister von 2015 Günter Hayek aus Wien vor der Nase. Im Generationenfight schlug sich David hervorragend, führte nach hohem Rückstand sogar mit 13-12, ehe der Routinier dann doch die Oberhand behielt. Platz 21 und die hohe Anerkennung von Günter nach dem Kampf hat sich David aber zurecht verdient.

Bruder Lukas ging gesundheitlich stark angeschlagen in den Wettkampf. Im Schongang absolvierte er dann auch die Qualirunde mit 4-1 Siegen. Danach kam es dann knüppeldick: Erst hatte er Kombinationsstaatsmeister Mario Langer vor der Nase (gegen den er vor 2 Jahren im Achtelfinale verlor). Nach einem sicheren 15-11 hatte er dann das Vergnügen mit Ex-Staatsmeister Florian Schmid (FU Linz), den er ebenfalls sicher mit 15-9 besiegte. Nach einem Viertelfinalsieg gegen Lukas Lach (UWK) war dann die Medaille sicher. Im Halbfinale gegen Lukas Puchacher (KAC) war dann der Akku schon recht leer, so dass er nach einer sicheren 14-8-Führung noch kämpfen mußte, um den 15-13-Sieg einzufahren, der ihm den Finalkampf gegen Freund Josef Mahringer aus Linz sicherte.

Die mit Abstand zur Zeit besten österreichischen Herrendegenfechter lieferten sich dann in einem hochklassigen Finale ein tolles Match, das Josef am Ende mit 15-12 siegreich beendete. Er gewann damit seinen 3. Staatsmeistertitel und Lukas seinen zweiten Vizetitel und war damit bester steirischer Fechter in den Einzelwettbewerben in Salzburg.

Bei den Damen war Gloria Wolkertorfer unsere Beste. Nach einer gnadenlos schlechten Qualirunde steigerte sie sich im Ko enorm, gewann sicher gegen Laura Puchacher (KAC) und Antonia Grabher (Dornbirn), ehe sie um den Einzug in die Stockerlplätze gegen die Ü50-Weltmeisterin von 2017, Lokalmatadorin Hildegard Strohmeyer verlor. Platz 8 war aber angesichts der studienbedingt stark eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten ein gutes Ergebnis.

Giovanna Nitsche mußte bereits eine Runde zuvor nach einer knappen 14-15 Niederlage die Waffen gegen Strohmeyer strecken (Platz 15).

Großartig schlug sich unser Küken Lucia Knechtl. Sie war ebenso wie Bruder David die jüngste Teilnehmerin in ihrem Wettbewerb. Mit 4-2 Siegen lieferte bereits eine tolle Qualirunde ab. Im ersten KO ließ sie auch gegen die Linzerin Judith Mader nichts anbrennen und siegte sicher mit 15-8. Im Achtelfinale war dann nach tollem Kampf leider Endstation gegen die routinierte Theresa Wakonig (UWK), wobei sie das Gefecht bis 20 Sekunden vor Schluß mit 3-3 offen halten konnte. Platz 11 bei ihren ersten Staatsmeisterschaften war aber eine herausragende Platzierung für die österreichische Vizemeisterin der Junioren, die ja mit 14 Jahren gerade einmal im ersten Jahr bei der U17 startet.

Im Mannschaftswettbewerb waren wir dann nur bei den Damen dabei, weil die Jungs nur zu Zweit waren. Kleiner Insidertip: Papa Achim ließ sich von seinen Söhnen NICHT überreden im Herrendegen-Teambewerb mitzumachen. Er hat es keine Sekunde bereut JJ!!!!

An Nummer 2 gesetzt gewann unser Team in der Besetzung Giovanna Nitsche, Gloria Wolkerstorfer und Lucia Knechtl gegen die Gastgeber aus Salzburg sicher mit 45-28. Im Showdown ging es dann im Halbfinale gegen die Titelverteidiger von der Fechtunion Linz. Trotz einer überragenden Lucia Knechtl ging der Kampf im sudden death verloren: Giovanna konnte zwar im letzten Gefecht sehr nervenstark gegen Steffi Fehrer noch einen 3-Treffer-Rückstand aufholen. Den Schlußpunkt setzte dann aber die Linzerin.

Um die Bronzemedaille ging es dann (ein wenig frustriert) gegen den ASC Wien mit der mehrmaligen Staatsmeisterin Dorothea Tanzmeister, die sich schon mit unserer Lissy Knechtl einige Schlachten lieferte. Und der Trainer ging volles Risiko: Er setzte unser Küken Lucia Knechtl als Schlußfechterin gegen Tanzmeister ein. Glücklicherweise zeigten unsere Routiniers Gloria und Giovanna ihr bestes Fechten und übergaben Lucia vor dem letzten Gefecht eine sichere 35-29-Führung. 10 Treffer mußten nun für den Sieg her. Trotz einer mit vollem Einsatz fechtenden Dorli Tanzmeister hielt „Lilly“ voll dagegen und sicherte ihrem Team die Bronzemedaille mit einem 44-39-Sieg.

Das höchste Lob bekam sie dann von einem fachkundigen Zuschauer, der meinte „das war ja voll die Mama“!

1xSilber und 1x Bronze:  hochzufrieden mit der Ausbeute von Salzburg angesichts der großen Konkurrenz im Degen und der Tatsache, dass wir die jüngsten Teams am Start hatten.

2 Anmerkungen seien abschließend erlaubt:

1.       Angesichts der Ministartfelder in den Mannschaftswettbewerben muss man sich fragen, weshalb unter anderem in Deutschland, Ungarn und auch Frankreich (also in großen Fechtnationen) ein Ausländer (ohne Einschränkung) bei nationalen Mannschaftsmeisterschaften teilnehmen darf, in Österreich nicht!!!

2.       Der Modus des Mannschaftsstaatsmeistertitels über alle Disziplinen weg scheint mir sehr merkwürdig: Da gewinnt eine Mannschaft, die nicht einen Titel in einer Disziplin gewonnen hat, während andere Teams 4 Titel (FU Mödling) oder 3 Titel (FU Linz) gewinnen und leer ausgehen. Warum gewinnt nicht das Team, das auch die Medaillenwertung gewinnt? Wäre ein Vorschlag!

Im Spitzensport gibt es kein Fechten in 2 Waffen und Staatsmeisterschaften sollten Spitzensportveranstaltungen sein!

Joachim Wargalla

Steirische Kadettenmeisterschaften 2018

Zum zweiten Mal war die Grazer Fechtunion Ausrichter der Steirischen Kadettenmeisterschaften.

In der Sporthalle der Ursulinenschule in Graz begannen um 9 Uhr die Säbelfechter. Leider ist diese Disziplin in unserem Landesverband (wie auch in vielen anderen in Österreich) sehr stiefmütterlich unterwegs, nur je 3 Damen- und Herrenfechter waren (als Doppel-)starter mit Florett am Start.

Die Titel gewannen Alexander Goriup und Lilli Obenaus.

Im Florett kürte sich Alexander ebenfalls zum Titelträger während bei den Damen die Favoritin Marie Fabianek gewann.

Waren die Säbel und Florettwettbewerbe vom Steiermärkischen Landesfechtclub dominiert, so ließen die unsere Fechter im Degen nichts anbrennen: Die Geschwister Knechtl holten sich beide Titel: David im Finale vor Leo Zölß (15-9) und Lucia vor Marlene Mark (15-10).

 


Joachim Wargalla, Graz am 27.5.18

"Medaillenklau" in Klagenfurt

Beim 16. Alpe Adria Turnier in Klagenfurt konnte man eine Neuheit erleben: Erstmals fanden Wettbewerbe in allen Altersklassen statt: An 2 Tagen mit 21 Stunden Wettkampf (so viel zeigte die Parkuhrabrechnung) gingen insgesamt 187 Fechterinnen aus 6 Nationen an den Start.

Die GFU war mit 7 Medaillen (1xGold-2xSilber-4xBronze) der erfolgreichste Verein.

In der Allgemeinen Klasse siegte Giovanna Nitsche souverän gegen die Ungarin Kollar im Finale. Im Herrendegen ging Bronze an unseren Kadett David Knechtl, der dort die einzige österreichische Medaille gewann.

Marathonmann David, der in allen Altersklassen an den Start ging, stand auch bei den Kadetten auf dem Podestrang 3. Neben ihm völlig überraschend Leo Zölß (ebenfalls 3.), der im Viertelfinale in einem hochklassigen Kampf mit Herzschlagfinale den haushohen Favoriten und WM-Teilnehmer Julian Fuchs mit 15-14 besiegte. Paul Holzer zeigte sich fechterisch enorm verbessert und holte sich wieder Punkte für die österreichische Kadettenrangliste.

Unsere Damen Marlene Mark und Lucia Knechtl nahmen sich am Vormittag eine kleine „Auszeit“ bei den Kadetten (beide nur Achtelfinale nach 14-15-Niederlagen), um dann unsere Ehre bei den Junioren hochzuhalten, wo die Buben ausließen (3xAchtelfinale). Die Mädels drangen bis ins Finale der besten 8 vor (Lucia 6., Marlene 8.).

Bei den Jüngsten U12 und U14 schepperte es dann nochmal ordentlich: Alena Trolp wurde bei der U14 als beste Österreicherin 2. hinter einer Ungarin und verteidigte ihre Führung in der Österreichischen U14-Rangliste. Leni Meissner erreichte ebenfalls das Finale und wurde 8.

Im U12-Wettbewerb musste sich Alena Trolp im Halbfinale der späteren Siegerin Porwol (Polen) geschlagen geben und wurde 3. hinter Leni Meissner, die der Polin im Finale unterlag. Leider war die Führende der ÖfV-Rangliste Jara Trolp erkrankt, konnte ihre Führung in der Rangliste vor Schwester Alena und Leni Meissner aber verteidigen.

Sehr brav (manchmal ein bisschen zu brav) fochten in der B-Jugend Lina Platzgunner und Livia Justich.

Bei den Jungs hielt Jan Tauber in der B-Jugend die GFU-Fahnen hoch: Mit 4 Siegen erreichte er wieder sicher das Achtelfinale und sammelte bei seinem zweiten Turnier weitere wertvolle Ranglistenpunkte.

In der C-Jugend setzte unser kleiner Sturschädel Simon Knechtl seinen Willen mal wieder durch: Er focht das erste Mal in seinem Leben mit einem Franzosengriff. Aber er machte das gar nicht schlecht: Nur hauchdünn verlor er im Viertelfinale um einen Stockerlplatz im sudden death, konnte sich aber wieder auf Platz 2 der ÖfV-Rangliste vorkämpfen.

Sehr stolz waren wir auf unsere 3 neuen im Turniergeschehen: Amy Mavie Ploschnitznigg in der U12 Damendegen, Johannes Gahr und Nicolas Siso Esche im Herrendegen überstanden beide Qualifikationsrunden und stiegen ins KO auf - UND hatten mit ihrem mitgereisten Anhang einen Riesenspaß!

Joachim Wargalla

Lukas Knechtl überzeugt bei seinem erstem internationalen Auftritt für Österreich

 

Lukas Knechtl zeigte bei den U23 Europameisterschaften In Jerewan eine überzeugende Leistung. Das 21jährige Mitglied des Talente-Teams Steiermark, der sich als erster steirischer Degenfechter für diese Veranstaltung qualifiziert hat, musste bereits in der Qualifikationsrunde Ex-Europameister und Weltmeister schlagen, um den Aufstieg in die Ko-Runde sicherzustellen.

Dass ihm das mit Siegen über Freilich/Israel und Cannone/Frankreich gelang, haben ihm wahrscheinlich nur er selber und sein Trainer Laszlo Kovacs zugetraut. In der KO-Runde wartete dann der nächste Hochkaräter: Der Franzose Bally konnte zwar mit 9-6 in Führung gehen, Lukas blieb jedoch dran und drehte den Spieß auf ein 10-9 um. Dann riss jedoch der Faden und Bally hatte das bessere Ende für sich. Schämen braucht sich Lukas Knechtl für diese Niederlage nicht, schließlich verlor er gegen den späteren Silbermedaillengewinner dieser Europameisterschaft und belegte am Ende Platz 45.

 

Gold für die Favoritin im Damendegen Lucia Knechtl

(und anschliessendes Tänzchen mit Patentante und Cousine Giovanna) 2x Silber für Marlene Mark und David Knechtl sowie Bronze für Carina Zettel war die Ausbeute der GFU bei den Steirischen Junioremeisterschaften. Gratulation an alle!

Giovanna Nitsche mit guter Leistung beim Westend-Cup Budapest

Der Wurm war drin – zu Beginn des Grand Prixs um den Westendcup in Budapest bei dem sich über 500 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt an 3 Wettkampftagen gegenüberstanden.

Ein schnelles Aus erlebte Lukas Knechtl, der einen rabenschwarzen Tag erwischte. Und auch Giovanna begann in der Runde mit 3 Niederlagen. Dann aber drehte sie den Spieß um und zog als zweitbeste Österreicherin mit 3 Siegen in die Direktausscheidung auf. Hier warten dann immer noch 3 knallharte Gefechte, um ins 64iger Tableau zu gelangen, die die WM-Qualifikation in Österreich bedeuten. Im ersten KO hatte Gio Freilos, danach verlor sie gegen die Amerikanerin Washington.

Dennoch war Budapest für beide eine Reise wert. Sie verfolgten die Kämpfe bis zum Ende und sammelten viele Eindrücke, um es beim nächsten Mal (noch) besser zu machen.

Was sahen sie ausserdem noch:

1.       Da gelangte der ehemalige Teamkollege von Lukas, dem er letztes Jahr noch die WM-Fahrkarte weggeschnappt hat (Marco Brinkmann) ins 8er Finale und hätte fast noch einen Stockerlplatz erkämpft. Emotional daran, dass Marcos langjähriger Excoach Janos Pethes dabei war. Ein verdienter Lohn für einen unglaublich tollen Trainer. Gratulation Janos und Marco!!

2.       Sie erlebten die Tragödie um Josef Mahringer: Der junge Österreicher war nach der Runde mit Platz 16 (von 280 Fechtern) fast schon im 64iger KO und hatte die WM-Qualifikation in der Tasche. Dann kam mit Jakub Jurka ein Tscheche, der ex equo auch af Platz 16 landete. Da Josef den Stichkampf verlor, musste er doch in die harte Vor-KO-Ausscheidung und verlor dort den letzten Kampf mit 13-12 im sudden death, obwohl er 2 Sekunden vor Schluß noch mit 12-11 geführt hatte. Vor 2 Jahren noch fast bei Olympia, dieses Jahr nicht bei der WM. Da stellt sich die Frage, ob die Qualifikiationskriterien des ÖfV angesichts der unglaublichen internationalen Leistungsdichte in der AK-Klasse noch zeitgemäß sind. Der „Fall Mahringer“ sollte Anlass geben, darüber nachzudenken.

3.       Therese Lorenz, Ex-Mannschaftskameradin von Lissy Knechtl, die dieses Jahr einen runden Geburtstag feiert, verliert den Kampf um die WM-Quali knapp. Therese, DAS WAR SENSATIONELL!! Herzliche Gratulation dazu. Die JUNGEN sind herzlich eingeladen, darüber nachzudenken, warum das möglich ist!!!

4.       Der Finalkampf zwischen Heinzer (SUI) und Fava (FRA) war eine „Beinarbeitschlacht“, die wohl die letzten Zweifler überzeugt haben, die glaubten, man benötige im Degen keine Beinarbeit.

Lucia Knechtl sensationelle Österreichische U20-Vizemeisterin

Es sind diese Tage, an denen alles schief läuft. Man hakt sie am besten ab und hofft auf die Tage, an denen alles funktioniert.

Genau so einen Tag (an dem alles funktioniert) erlebte Lucia Knechtl am vergangenen Sonntag bei den Österreichischen Meisterschaften der Junioren (U20). Schon auf der Fahrt zur Halle fragte sie, wann Bruder Lukas denn damals seinen Österreichischen Meistertitel bei den Junioren gewonnen hat. Antwort vom Papa: In seinem ersten U17-Jahr! „Oh mein Gott“, antwortete Lucia, „das ist ja der pure Wahnsinn“! Innerhalb der nächsten 6 Stunden lieferte sie dann selbst den „puren Wahnsinn“ ab. Das 14-jährige Talentbase-Mitglied der Sportunion Steiermark startete mit einem Sieg in 5 Gefechten mehr als gemächlich in den Wettkampf. Gerade noch in die KO-Runde aufgestiegen, startete Lucia (bis dahin Nummer 15 im Junioren-Ranking des ÖfV) dann voll durch: Mit einem 15-14 schaltete sie zunächst ihre Klubkameradin Marlene Mark aus, die am Ende gute 17. wurde. Wer dann dachte, die Nummer 4 der ÖfV-Rangliste Elisabeth Pinggera aus Dornbirn wäre Endstation, sah sich getäuscht: Mit 15-13 zog Lilly ins Viertelfinale ein. Dort konnte sie auch Ines Kirsten (Steiermärkischer Landesfechtclub) ebenso wenig aufhalten wie im Halbfinale die Ranglisten-2. Rosa Schmidl aus Linz. Erst Freundin Antonia Grabher aus Dornbirn stoppte den Siegeslauf von Lucia mit einem 15-13 im Finale. Die Silbermedaille und Platz 7 im U20-Ranking waren der verdiente Lohn des „puren Wahnsinns“!

Sehr gefreut haben wir uns auch über den Aufstieg unseres Geburtstagskindes Carina Zettel in die KO-Runde.

In der Mannschaft war dann bei den Dreien naturgemäß die Luft raus: Man belegte den undankbaren 4. Platz.

Den 2. Medaillengewinn schaffte dann fast noch Bruder David Knechtl im Herrendegen: Er lieferte eine blitzsaubere Qualifikationsrunde ab mit 5 Siegen und nur einer Niederlage. In einem dramatischen 15-14-Sieg gegen den 3 Jahre älteren von einer langen Verletzung wieder genesenen Jakob Hattinger aus Linz zog David dann ins Viertelfinale ein. Erst Fabian Bruckmüller (ebenfalls Linz) verhinderte den Medaillengewinn von David mit einem knappen 15-13-Sieg. Mit Platz 7 zeigte David aber wieder, dass er auch in der höheren Altersklasse schon ganz vorne dabei ist im Österreichischen Fechtverband.

Hervorragend auch der Auftritt des 14jährigen Leo Zölß: Nach 4 Siegen in der Qualirunde verpaßte er den Einzug in die besten 8 nur sehr knapp mit 14-15 und wurde 9.

Gemeinsam mit Paul Holzer  gewannen die beiden dann leider auch nur „Blech“ im Mannschaftskampf. Nach einem Viertelfinalsieg über Salzburg reichte es nach Niederlagen gegen Dornbirn und Linz (noch) nicht ganz aufs Stockerl.

Joachim  Wargalla

Olimpici Bük

 

Am vergangenen Wochenende tummelten wir uns mal wieder in Ungarn, um in Bük bei der stark besetzten Olympicii-Turnierserie wichtige Erfahrungen zu sammeln.

101 Degen-Fechter der Jahrgänge 2003-2006 waren im Herrendegen am Start.

Mit dabei war unser Leo Zölß, die mit 3:2 und 4:1 die Vorrunde sicher meisterten.

 

Leo unterlag nach 2 sicheren Siegen im 16er dem Ungarn Kó, der am Ende den 3. Platz belegte, und wurde so letztlich 15.

Ein kurzer Stopp beim McDonalds rundete den spannenden und erfolgreichen Turniertag in Ungarn ab.

Klasseleistungen in Mödling

 

Die 9jährige Jara Trolp gewann die Goldmedaille im U12-Wettbewerb und löste (ihre skifahrende) Schwester Alena wieder als Führende in der Österreichischen Rangliste ab. Dabei zeigte sie sich abgezockt wie eine Große: 9:8, 10:9 und 8:7 lauteten ihre Ergebnisse im KO, das sie an 1 gesetzt eröffnete. 

Die zweite Medaille gewann in Mödling Simon Knechtl, der im Halbfinale nach beherztem Kampf dem späteren Sieger Rankl aus Treibach 7-10 unterlag. Bis dahin hatte Simon aber ein feines Turnier gefochten. Was würde er erst schaffen, wenn er ein bisschen fleißiger trainiert??? J

Mit etwas gemischten Gefühlen sahen wir dann dem U14-Wettbewerb entgegen. Hier haben wir eine Leistungsücke, die jedoch unsere „Anfänger“, d.h. diejenigen, die im September 2017 mit dem Fechten begonnen haben, in Mödling hervorragend schließen konnten:

Lina Platzgummer

(in ihrem ersten U14-Turnier) und

Lena Bartussek

(in ihrem erst zweiten Wettkampf) fochten mutig und clever. Sie konnten 2 bzw. 3 Siege in den Qualifikationsrunden erfechten. Damit erreichten sie das 8er Finale, in dem beide -noch unerfahren in Gefechten auf 15 Treffer- unterlagen. Am Ende standen aber Platz 5 (Lina) und 6 (Lena) zu Buche und beide stehen damit erstmalig im U14-Ranking des ÖfV.

Lena war dabei sicher von ihren tollen Fingernägeln beflügelt (siehe Foto). So schaut professionelle Wettkampfvorbereitung aus!

Den Vogel schoss Jan Tauber ab: In seinem ersten Turnier gewann er auch 3 Rundengefechte und stieg sicher ins KO auf. Dort bot er dem an 1 gesetzten Riedle aus Linz einen tollen Kampf und unterlag mit 8:15. Dennoch war er maßlos enttäuscht. Lissy, Achim, seine Eltern und alle Anderen gratulierten ihm aber zu diesem tollen Erfolg, mit dem auch er gleich in die U14-ÖfV-Rangliste aufstieg.

Joachim Wargalla

Starker Auftritt beim 25. Alpe Adria Cup

Ausnahmsweise nicht weit reisen mussten wir zum Alpe Adria Cup in die Herrgottwiesgasse nach Graz.

Am ersten Tag standen die Kadettenwettbewerbe auf dem Programm. Die Jungs mussten schon in der Früh ran, während die Damen Ihren Schönheitsschlaf (mit ErfolgJ) noch etwas genießen konnten.

Paul Holzer schaffte mit einer Platzierung unter den besten 32 diese Hürde und konnte sich in der ÖfV-Kadettenrangliste weiter verbessern.

Top drauf waren auch wieder David Knechtl und Leo Zölß:

Beide schafften sicher beide Qualifikationsrunden. Im ersten KO hatte David wenig Mühe mit Marco Kogler vom KAC (11:3), der aber nach langer Schulterverletzung erstmalig wieder dabei war und noch einen großen Trainingsrückstand aufwies.

Schön Marco, dass Du wieder dabei warst!!!

Wesentlich spannender machten es dann Leo, denn er kämpften seinen Gegner mit 15-14 nieder und qualifizierten sich für das Achtelfinale, gegen Pankratz (Treibach). So einträchtig wie beide die Runde der besten 16 erreicht haben, genauso einträchtig verabschiedeten sie sich auch vom Turnier: Leo sehr deutlich und auch bei David sah es nach 1-8-Rückstand nach einer Klatsche aus. Nach einer taktischen Umstellung bewegte er sich in der Defensive aber wesentlich besser und gewann die 2. Gefechtshälfte mit 14:7. Leider gab das in Summe eine 14-15-Niederlage!

Platz 10 für David und 13 für Leo.

Während die Jungs sich dann anschließend bei Familie Zölß mit einer wie immer fantastischen Gulaschsuppe von unserem Doc Christoph stärkten, stiegen die Damen ins Geschehen ein.

Carina Zettel fehlte bei Ihrem erst dritten Turnier noch ein bisschen der Mut und sie verließ in Runde 1 den Wettkampf. Dasselbe –was den Mut angeht- traf auch für Marlene Mark zu, sie erwischte es in der 2. Runde.

Einen Topwettkampf lieferte Lucia Knechtl ab: Während es in den Qualirunden noch Höhen und Tiefen gab, steigerte sie sich in den KO-Gefechten erheblich: Mit Siegen über Taschek vom KAC (15:13) und Lusic aus Kroatien (5:4 im sudden death) erreichte sie das Finale gegen die spätere Siegerin Gnjidic (ebenfalls aus Kroatien). Dort konnte Lucia bis zum 9:9 immer wieder einen Rückstand gegen die sehr defensiv eingestellte Gegnerin aufholen, ehe ihr dann (eher im Kopf) ein wenig die Kraft ausging und sie am Ende mit der Bronzemedaille zufrieden sein mußte UND DIES AUCH ZURECHT WAR!!

Am zweiten Tag standen dann die Juniorenwettbewerbe auf dem Programm: Dieses Mal durften die Jungs ihren Schönheitsschlaf ausleben und die Damen mussten früh ran.

Marlene Mark zeigte hier gegenüber dem Vortag eine wesentlich verbesserte Leistung und absolvierte die Qualirunde mit 6 Siegen. Lucia Knechtl kam nicht so richtig in die Gänge und mußte mit 4 Siegen Vorlieb nehmen. Im KO kam dann aber für beide ganz knapp das Aus: Jeweils mit 14-15 von Marlene gegen die spätere Siegerin Zerlauth (Dornbirn) und Lucia gegen Sasvariova (Slowakei).

Mit Platz 6 (Marlene) und 8 (Lucia) können aber beide zufrieden sein, zumal dies noch nicht ihre Altersklasse ist.

Im Herrendegen gaben dann ab Mittag die Jungs Vollgas: Paul Holzer besiegte in der ersten Runde gleich den späteren Sieger Berktold (Dornbirn) und sicherte sich auch hier wertvolle Ranglistenpunkte.

David und Leo erreichten sicher die KO-Runde, wobei David mit 9 Siegen und nur 1 Niederlagen eine Galavorstellung ablieferte und an Nr. 2 gesetzt war.

Im 32igerKO hatte er deshalb auch Freilos, während Leo (gegen Namensvetter Leo Lach vom UWK mit 15:10) einen sicheren Siege einfuhr und ebenfalls das Achtelfinale erreichten.

David blieb im GFU-internen Duelle gegen Leo Zölß siegreich  und in der Runde er letzten 8 gegen Freund und Nationalmannschaftskollegen Samuel Berktold auf die Planche mußte. In einem hochklassigen Gefecht hatte Sami dann das glücklichere Ende für sich und gewann im sudden death mit 9:8.

Mit Platz 5 für David, 1und 14 für Leo zeigten unsere Kadetten aber auf, dass sie auch schon bei den Junioren ordentlich „mitrühren“ können.

Girlipower beim Ranglistenturnier in Treibach Althofen

 

Bei den Damen gab es einen Totaltriumph: Alena Trolp schaffte das Kunststück eines Doppelsieges in der U14 und U12. Hier stand sie sogar an der Spitze eines Dreiertrios, das alle Medaillen abräumte, denn Silber ging an Schwester Jara und Bronze an Leni Meissner.

 

Da konnten natürlich die Vorbilder bei den Kadetten nicht tatenlos zuschauen. Mit Lucia Knechtl gab es den dritten Sieg, den sie in einem hart umkämpften Finalgefecht gegen Vereinskollegin Marlene Mark sicherstellte: 6 Sekunden vor Schluss lag Lucia schon 3 Treffer zurück, schaffte noch das Kunststück des Ausgleichs und erzielte dann im sudden death den entscheidenden Treffer. Carina Zettel scheiterte hier knapp am Einzug in die KO-Runde.

 

Aber auch im Herrendegenwettbewerb konnten wir ordentlich mitmischen. David Knechtl, der ungeschlagen ins Halbfinale einzog, lieferte sich mit seinem Nationalmannschaftskollegen Julian Fuchs aus Dornbirn eine wahre Schlacht, holte immer wieder einen Rückstand auf, hatte aber schlussendlich –stark unterzuckert- das Nachsehen.  Paul Holzer wurde 23. und holte ebenfalls wichtige Ranglistenpunkte.

 

Bei der U12 im Herrendegen reichte es zwar nicht fürs Stockerl, jedoch erreichten Simon Knechtl und Sebastian Bartussek mit Platz 5 und 8 beide die Finalrunde.

 

Neben den schon mehr oder weniger Etablierten zeigten aber auch unsere Anfänger, die das erste Mal dabei waren, tolle Leistungen: Mirko und Janis Vich überstanden beide die erste Qualifikationsrunde und erzielten mit Rang 24 und 25 ihre ersten Ranglistenpunkte ebenso wie Schwester Juliane, die bei der C-Jugend sogar in der Finalrunde der besten 8 stand.

 

Und auch Lena Bartussek schlug sich prächtig: Trotz eines Sieges und 3 knapper Niederlagen reichte es (noch) nicht für die Finalrunde.

 

Nachwuchscoach Lissy Knechtl und Ehemann Achim Wargalla waren gemeinsam mit den mitgereisten Eltern mächtig stolz auf ihre Truppe.

 

Gratulation an alle für diese großartige Leistungen, vor allem auch an die Eltern für Ihre tolle Unterstützung und -bei aller Nervosität- auch für ihre Zurückhaltung beim NICHTcoachen ihrer Kinder!

Degenfechter Lukas Knechtl schafft

Qualifikation für U23 Europameisterschaft

 

Der Degenfechter Lukas Knechtl  qualifizierte sich am Wochenende bei den Internationalen Niederösterreichischen Meisterschaften in Mödling, einem U23-Europacup-Turnier, für die Europameisterschaften 2018 in Yerevan/Armenien.

 

Es ist die erste Qualifikation eines steirischen Degenfechters für eine internationale Meisterschaft in der allgemeinen Klasse in der Geschichte des steirischen Fechtsports.

 

Beim mit 80 Teilnehmern aus 15 Nationen sehr gut besetzten Wettkampf begann Lukas sehr unsicher in der Qualifikationsrunde. Mit nur 3 Siegen in 6 Gefechten erzielte er nur Platz 42 in der Setzliste. Hier steigerte sich das TalenteTeam-Mitglied der Sportunion Steiermark aber gewaltig: Mit Siegen über den starken Italiener Sabbadini und den Serben Cetic zog Lukas ins Achtelfinale ein.

Auch hier hatte er noch eine gute Chance gegen den Italiener della Pina, kam jedoch zu spät ins Gefecht: Nach 8-1-Führung konnte der Italiener seinen Vorsprung mit 15-12 gerade noch ins Ziel retten.

 

Neben Lukas Knechtl konnte sich auch der Linzer Josef Mahringer für die EM im Herrendegen qualifizieren.

 

Nicht so gut lief es für unsere Damen: Nach einer überragenden Runde u.a. mit einem Sieg über die amtierende Europameisterin Brovko verlor Giovanna Nitsche ihr erstes KO-Gefecht ebenso wie Gloria Wolkerstorfer. Beide haben aber noch die Chance, im Frühjahr in Busto Arsizio und Lausanne die EM-Quali zu erreichen.

 

Ergebnisse Herrendegen (80 Teilnehmer):

1. Paulouski, Dzianis (BLR)

2. Schmier, Robert (GER)

3. Tulen, Tristan (NL) und Crecchi, Bernardo (ITA)

5. Volkov, Danila (RUS)

6. Risicato, Gabriele (ITA)

7. Persu, Mario (ROM)

8. Della Pina, Andrea (ITA)

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16. Knechtl. Lukas (AUT-GFU)

Lukas Knechtl

mit starkem Auftritt bei seinem Weltcup-Debut für Österreich

Die Chronisten des Steirischen Fechtverbandes werden es sicher ganz genau wissen. Aber sie müssen sicher lange in ihren Geschichtsbüchern blättern, um herauszufinden, wann (wenn überhaupt einmal) ein steirischer Herrendegenfechter bei einem Weltcup-Turnier der allgemeinen Klasse teilgenommen hat.

Insofern war es wohl eine doppelte Premiere: Lukas Knechtl startete vergangenes Wochenende (ebenfalls erstmalig) für Österreich bei einem Weltcup der Turnier der AK. Im italienischen Legnano ging er bei der 42. Auflage des Corracio-Cups an den Start.

Mit 259 Teilnehmern war das Turnier wie alle Weltcups im Herrendegen in Europa sehr stark besucht. In 37 Vorrunden qualifizierten sich gerade einmal 181 Fechter für die Direktausscheidung. Demnach fand man unter den Vorrundenkandidaten schon einige (Ex)-Europa- und Weltmeister bzw. Weltcupsieger.

Lukas präsentierte sich in hervorragender Form, gewann 2 seiner Gefechte souverän und verlor 3 nur sehr knapp mit 4-5 (darunter auch gegen den Olympiasieger von Peking 2008 Tagliariol aus Italien).

Damit qualifizierte er sich für die Ko-Runde, in der er im ersten Gefecht auf den Engländer Hutchinson traf. Mit einem sicheren 15-10-Sieg erreichte er auch die nächste Runde. Hier war dann aber Endstation gegen die Nummer 40 der Weltrangliste, den Ukrainer Reizlin.

Der Weg in die Weltspitze ist im Herrendegen ein besonders weiter. Die Starterliste bei Welcupturnieren und Weltmeisterschaften ist länger als bei Marathonläufen. Damit ist das Herrendegenfechten die am meisten verbreitete Sportdisziplin weltweit.

Der Start von Lukas war vielversprechend und "wenn der Weg das Ziel" bleibt kann er auch noch sehr weit führen. Viel Erfolg weiterhin Luk!

Gloria Wolkerstorfer Steirische Meisterin und

David Knechtl mit U17-Nationalmannschaft mitten in Europas Fechtelite

An diesem Wochenende hatte die unsere Fechter an vielen Fronten zu kämpfen.

In Kapfenberg hielt Gloria Wolkerstorfer bei den Steirischen Meisterschaften der allgemeinen Klasse die Fahnen hoch. Sie gewann den Titel souverän vor Alina Mikosch, die für den Steiermärkischen Landesfechtclub startet aber -wie auch die anderen steirischen 5-Kämpfer- die in der selben Trainingsgruppe  trainiert und lektioniert werden.

Der Favorit auf den Titel im Herrendegen in Kapfenberg, Lukas Knechtl, hatte beim U17 Europacup in Bonn alle Hände voll zu tun, im Mammutturnier der 230 Starter unsere Mannschaft mit David Knechtl und Leo Zölß zu coachen.

Etwas glücklos war David Knechtl unterwegs: Nach einer soliden Qualirunde mit 3 Siegen gewann er sein erstes Gefecht sicher mit 15-6. Wie auch schon in Klagenfurt beim ersten Europacup wartete aber dann im 128iger KO ein "Kracher": Gegen die U17-Nummer 1 aus Deutschland Paul Veltrup fand David erst in der zweiten Gefechtshälfte die richtige Einstellung, konnte aber den Kampf nicht mehr drehen.

Leo Zölß, der mit 1 Sieg in der Vorrunde ausschied, bringt (um in der Sprache des Rennsports zu formulieren), "die hohe PS-Zahl seines Motors noch nicht auf die Bahn". Bleibt zu hoffen, dass Leo Fechten wieder als KAMPFsport entdeckt!!!!!

Am 2. Tag des Bonner Turniers durfte David wieder in der österreichischen U17-Mannschaft starten. Im ersten Kampf wartete auf das junge Team, das schon in Klagenfurt mit Platz 9 aufgezeigt hatte, die starke Mannschaft Russland 4. Nachdem er zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen musste, wurde David dann im vorletzten Gefecht beim Stand von 27-29 für die Russen eingewechselt. Und wieder zeigte der GFU-Fechter enorme Nervenstärke und Kampfkraft, als er den Rückstand nicht nur egalisierte sondern in einen 2-Treffer-Vorsprung ausbaute, den sein wieder überragend fechtender Mannschaftskollege Alex Biro vom KAC "nach Hause brachte. Im Achtelfinale wartete dann der Sieger des ersten Mannschafts-Europacups, die Schweizer, gegen die das Team Austria in Klagenfurt noch knapp verloren hatte. Von Anfang an war klar, dass man Revanche nehmen wollte. Man geriet nach anfänglicher Führung zwar Mitte des Matches in Rückstand, jedoch konnte diesmal Biro am Ende den Spieß umdrehen und die Jungs standen im Viertelfinale. Auch hier zeigte David in allen 3 Gefechten eine tadellose Leistung.

Nun warf auch die gleichzeitig in Bonn stattfindende Weltklimakonferenz ihre Schatten auf das Bonner Turnier: Unser Team war am Abend vorher informiert worden, dass sie mindestens 2 Stunden vor Abflug aufgrund der Sicherheitskontrollen am Flughafen in Frankfurt sein mussten. Somit hatte David seine Sachen zu packen. Dennoch ging der Erfolgslauf weiter und die Österreicher gewannen sogar ihr Viertelfinale gegen Russland 2 mit 37:30.

Danach war etwas die Luft raus: Gegen das überragende Frankreich 1 verlor man im Halbfinale ebenso wie gegen Team 2 der Equipe Tricolore.

Platz 4 bei einem U17-Mannschafts-Europacup bedeutet aber die zweitbeste jemals erreichte Platzierung eines österreichischen Herrendegen-Teams bei dieser Turnierserie (nur 2012 in Klagenfurt konnte das Team um Lukas Knechtl damals mit Platz 2 das Ganze noch toppen).

In Austria 3 starteten Leo Zölß  mit den Dornbirnern Lukas Lepir und Oliver Vigl. Gegen Deutschland 1 schlug man sich trotz 29-45-Niederlage sehr tapfer.

Das Pendant zum Herrendegenturnier in Bonn fand in Heidenheim statt: U17 Europacup im Damendegen mit Lucia Knechtl und Marlene Mark. Unter 237 Teilnehmern, die sich aus Platzmangel sogar in den Umkleidekabinen warm fechten mussten, zahlte Marlene, die erstmals dabei war, noch Lehrgeld und schied in der Qualirunde aus.

In überragender Form präsentierte sich dagegen Lucia Knechtl, für die es auch erst das 2. Turnier dieser Kategorie war. Sie gewann 4 ihrer 6 Vorrundengefechte und scheiterte knapp am Freilos für das 128iger Tableau. Manch alter Heidenheimer, der noch Lissy Knechtl fechten sah, meinte: Die ficht ja teilweise schon so wie die Mama!!!!

Das galt dann auch noch für das erste Drittel ihres KO-Gefechts, in dem sie 4-2 in Führung lag. Durch taktische Undiszipliniertheit und mangelnden Mut gab sie aber die Kontrolle über das Gefecht noch aus der Hand. Hier war eindeutig mehr drin. Erfahrungen in KO-Gefechten bei U17-EFC-Turnieren muss man aber auch erst einmal sammeln.

Gratulation an alle Fechter, Betreuer und Begleiter für das tolle Wochenende. An dieser Stelle auch ein großer Dank an Lukas Knechtl, der trotz Studium, selber fechten und arbeiten gehen immer noch die Zeit findet, unseren Nachwuchs auch schon auf solchen Turnieren zu betreuen. 

Kleine Zeitung 14.11.2017

David Knechtl im U17-Nationalteam mit Top 10-Platzierung beim Europacup in Klagenfurt

 

Beim mit jeweils 210 Teilnehmern aus 25 Nationen stark besetzten U17-Europacup in Klagenfurt gingen auch5 unserer Fechter an den Start. Von diesen 5 gehören 3 dem jüngsten Jahrgang 2003 an. Nur David Knechtl (2002) hat hier schon etwas Routine gesammelt.

 

Für David war es auch gleichzeitig der erste Auftritt in der U17-Nationalmannschaft. Und das Team des ÖfV schlug sich großartig: Unter 39 Mannschaften aus ganz Europa (manche Nationen stellten mehrere Mannschaften) sowie den USA erreichte Österreich nach Niederlagen gegen die Schweiz (ganz knapp mit 43-45) sowie Siegen über Belgien (45-31), Estland (45-33), Israel (45-41) mit Platz ... eine TOP-10 Platzierung. Dabei zeigte David, der der jüngste Fechter seines Teams war, eine sehr überzeugende Vorstellung und rechtfertigte das Vertrauen des Bundestrainers.

 

Im Einzelwettbewerb tags zuvor war es Ziel der jungen Fechter, die Qualifikationsrunden gut zu überstehen. Dies gelang nur Paul Holzer nicht, der am Morgen mit einem grippalen Infekt aufwachte und von Lissy Knechtl gleich verarztet wurde. 1 Sieg war leider zu wenig.

Alle anderen erreichten dagegen das Hauptfeld. Zu verbessern ist dabei in den Rundengefechten die letzte Konsequenz beim Stand von 4-4, denn von den vielen Niederlagen, die David, und Leo in den Runden machten, waren fast alle mit 4-5. Dies muss sich baldmöglichst ändern!!!!!

Im ersten KO gab es dann für Leo eine Niederlagen. David, der sich sehr sicher gegen den Griechen Bougatsos mit 15-7 durchsetzen konnte war weiter. Um den Einzug in die besten 64 setzte es dann aber eine deutliche Niederlage gegen den späteren Finalisten, den Amerikaner Paolini. Es war das erste Mal, dass David die 128iger-Runde erreicht hat. Da geht sicher zukünftig noch mehr!

 

Kleine Zeitung 30.10.2017

Jugend mit Topleistungen in St. Johann

Nach unserem enorm starken U12/U14 Jahrgang in der letzten Saison (7 Medaillen bei den Österreichischen Meisterschaften mit 2xGold) starteten wir mit etwas gemischten Gefühlen in die neue U12/U14 Saison, weil so ziemlich alle Leistungsträger des letzten Jahres in der höheren Kadetten-Klasse (U17) starten müssen (und dies beim ersten Ranglistenturnier in Linz auch schon sehr erfolgreich gemacht haben)!

Aber unsere Jüngsten belehrten uns eines Besseren: Mit 6 Medaillen kehrten sie aus dem Pongau zurück. Den einzigen Turniersieg feierte Jara Trolp bei der U12. Obwohl sie mit Jahrgang 2008 eigentlich noch gar nicht in dieser Altersklasse starten sollte, holte sie sich nach dem Steirischen Meistertitel den 2. Turniersieg in dieser Saison vor Schwester Alena und Leni Meissner. Bei der U14 gewann Alena dann ihre 2. Silbermedaille an diesem Tag hinter der Klagenfurterin Schall, Leni Meissner wurde 7.

Bei den Burschen standen unsere Jüngsten Simon Knechtl und Sebastian Bartussek in ihrem erstenU12- Jahr erstmalig auf dem Stockerl (nebeneinander) auf Platz 3, Stefan Bärnthaler schlug sich bei seinem ersten Turnier hervorragend und wurde 6.

Bei der U14 im Herrendegen, die wir letztes Jahr dominiert haben, müssen wir leider mit einem Nachwuchsloch leben. Unsere Jüngsten sind mit Jahrgang 2007 noch nicht so weit, dass sie dort mitfechten können.

Bei aller Freude über die Ergebnisse muss angesichts der katastrophalen Teilnehmerzahlen bei diesem Turnier (U12 Herren UND Damen 11 Teilnehmer) die Frage erlaubt sein, warum zumindest im Degen so wenig Teilnehmer am Start waren.

Ob es am frühen Termin dieses Turniers lag (sonst war St. Johann immer Ende November), kann ich mir kaum vorstellen, wird aber das Frühjahr des nächsten Jahres zeigen, wenn die Hauptsaison in dieser Altersklasse beginnt.

 

3-mal Gold und viele weitere Medailien

 

Am Sonntag, 8. Oktober fand die Steirische Jugend-Landesmeisterschaft in Weiz statt,

für unsere Fechter war es ein gelungener Saisonauftakt.  

 

Im Wettkampf Damen Degen Jugend C belegten unsere Mädels  die Plätze eins bis drei:

1. Jara Trolp, 2. Alena Trolp, 3. Leni Meissner

und der Sieger Herren Degen Jugend C kam mit Simon Knechtl .

 

Damen Jugend B war dann nochmals ein gelungener Auftritt unseres Nachwuchs:

1. Alena Trolp, 2. Leni Meissner, 3. Lina Platzgummer und Livia Justich.

Super Mäuse, weiter so...!

 

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